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Geschichte von Jyväskylä

Die Stadt beginnt sich zu formen

Bis ins 17. Jahrhundert hinein war die Region Jyväskylä ein fast unbewohnter dichter Wald und diente in erster Linie als Wild- und Forstreservoir. Der Boden eignete sich jedoch für die Landwirtschaft und der Platz lag zudem am Kreuzungspunkt alter Verkehrs- und Wasserwege. Immer mehr Menschen zogen in die Gegend und die Bevölkerung wuchs allmählich. Als die Stadt 1837 an dem alten Handelsplatz zwischen dem Jyväsjärvi-See und dem Harju-Bergrücken gegründet wurde, wohnten hier erst 189 Einwohner. Auch in den folgenden Jahrzehnten blieb Jyväskylä eine Kleinstadt, in der vor allem Handwerker und Händler wohnten.

Zeit schneller Entwicklung

Für die Entwicklung der Stadt spielte die Gründung der ersten finnischsprachigen Lehranstalten, dem Gymnasium Jyväskylän Lyseo (1858) und dem Lehrerseminar (1863) eine entscheidende Rolle. Durch die Schüler und ihre Lehrer belebte sich das regionale Geschäfts- und Kulturleben – Jyväskylä entwickelte sich zum Zentrum der finnischsprachigen Kultur und wurde bald das Athen Finnlands genannt.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Stadt rasant weiter, nachdem die Papier- und Holzindustrie Wohlstand mit sich brachte. Die Ankunft von Dampfschiffen und Eisenbahn beschleunigte die Entwicklung weiter, es wurden städtische Häuser und öffentliche Gebäude errichtet. Der Bedarf an Wohnungen stieg mit dem Anwachsen der Industrialisierung, in deren Gefolge Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts mehrere neue Arbeiterviertel entstanden. Mitte der 1930er Jahre standen schon die ersten großen Etagenhäuser an der wichtigsten Geschäftsstraße, der Kauppakatu, und das Stadtzentrum begann sich herauszubilden.

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